Über Eckwarden

Mit dem Bau der Butjadinger Eisenbahn (liebevoll Butjenter genannt) bis Eckwarderhörne begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Bades. Nicht nur mit dem Dampfer war war Eckwarderhörne jetzt zu erreichen, sondern auch mit der Bahn über Nordenham.
Von der Butjadinger Eisenbahn sagte man, dass sie über drei Lokomotiven verfügt habe, von denen eine Graf Isolani , die zweite Martin Luther und die dritte Galileo Galilei hieß.
Nun, die Tage der Butjadinger Eisenbahn sind mittlerweile seit fast 50 Jahren auch vorbei. Der Schienenweg wurde aufgelöst und wird heute teilweise als Radweg genutzt.
Dennoch werden Sie in vielen Ortsteilen Butjadingens immer noch eine Bahnhofstrasse und oft auch noch einen Bahnhof finden, der dann heutzutage aber meistens ein Restaurant oder eine Gastwirtschaft enthält.
HausAber der Butjenter ist wieder auferstanden - nun, nicht als richtige Eisenbahn, sondern als "Autozug", mit dem sie wieder quer durch Butjadingen fahren können.
Vor etwa 350 Jahren hat der Bau des heutigen Deiches den fast 2000 Jahre andauernden Bau der Wurten abgelöst. Die darauf liegenden Häuser mußten nicht mehr auf die immer höher
aufgeschütteten Wurten gesetzt werden. Reithdachhäuser mit gemauerten Wänden lösten die Verbundwerkshäuser mit Flechtwänden ab. In diesem Heuerlingshaus war Raum für eine Familie und 6 Teile Rindvieh.